Bauherrengeschichten und -erfahrungen
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Finca Niederrhein ist fertig

sp0011.jpgGut fünf Monate nach der Fertigstellung der Finca wurden im Februar nun endlich auch die Klappläden montiert. Das war vielleicht ein Kraftakt. Ich mußte lange suchen, bis ich jemanden gefunden hatte, der sich an die Montage der Läden auf der Wärmedämmfassade getraut hat.

Wenn der Frühling kommt und das Wetter besser wird, werde ich noch ein paar andere Ansichten hochladen.

Außenanlage vor dem Haus fertig

sp0004_20070915.JPGSeit heute kann man nicht mehr von einer Baustelle sprechen. Die Einfahrt und der Hof vor dem Haus wurden mit einem Bagger abgezogen und auf die korrekte Höhe gebracht. Danach wurde die Fläche mit einer Rüttelmaschine verdichtet und eine grobe Körnung (Kieselsteine) aufgetragen.

sp0005_20070915.JPGAm frühen Abend habe ich dann noch die Außenleuchten angebracht. Im Baumarkt und Leuchtenhandel gibt es immer nur die gleichen gewöhnlichen Modelle. Die Leuchten der Finca Niederrhein wurden deshalb aus Spanien importiert. Jetzt fehlen lediglich noch die Holzklappläden…

Äh, bin ich schon drin, oder was?

Ganz so einfach wie bei Boris Becker seinerzeit im AOL Werbespot war es dann doch nicht, aber auch nicht deutlich schwieriger. Am 9. Juli 2007 wurde das Haus aufgebaut, am 9. September wachte ich zum ersten Mal im neuen STREIF-Haus auf. Nicht einmal 2 Monate brauchte das STREIF-Team, um den Rohbau in eine spanische Finca am linken Niederrhein zu verwandeln. Rechnet man die Arbeiten an der Bodenplatte ein, betrug die Brutto-Bauzeit (inkl. Wartezeiten) nicht einmal fünf Monate.

Am 6. September 2007 nahm ich das STREIF-Haus mängelfrei ab! Das Bauamt hatte bereits zwei Tage zuvor die Abnahme bestätigt. Hier nun einige Impressionen von der Finca Niederrhein:

sp0148_20070913.JPGHier sieht man das Haus in der Straßenansicht. An den Fenstern werden in Kürze noch schwarzbraun lasierte Holz-Klappläden angebracht. Die Außenleuchten sind noch nicht montiert und die Außenanlage steht noch aus.

sp0150_20070913.JPGHier sieht man das Haus in der Gartenansicht. Die Außenanlage ist auch hier noch nicht final, aber die Terrasse ist schon fertig.

sp0167_20070913.JPGsp0166_20070913.JPGDie brasilianischen Quarzit-Polygonalplatten waren eine echte Herausforderung für die Firma Klingenberg. Aber wie auf den Bildern zu erkennen, hat Rene Klingenberg sehr gute Arbeit geleistet. Das Preis-Leistungsverhältnis war sehr gut. Dafür erhält er das Prädikat “empfehlenswert”!

sp0153_20070913.JPGDie Haustür ist besonders breit und aus massivem Meranti-Holz (mit Glasausschnitten) mit schwarzbrauner Lasur gefertigt. Als Treppe dienen im Augenblick noch drei Euro-Paletten. Das Türschild ist aus Schiefer. Die Außenleuchten rechts und links neben der Tür fehlen noch.

sp0154_20070913.JPGHier sieht man die großzügige Diele bei geöffneter Haustür. Das Laminat wurde quer verlegt. Dadurch wirkt der Flur noch breiter als er eh schon ist. Im Hintergrund sieht man die Treppe. Sie wird durch ein Dachfenster von oben beleuchtet. Unter der Treppe befindet sich ein geräumiger Abstellraum.

sp0155_20070913.JPGNachdem man das Haus betreten hat, liegt auf der rechten Seite das Gäste-WC. 97 Prozent aller Europäer entscheiden sich für weiße WC- bzw. Bad-Keramik. Aber: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom ;-) In der Finca Niederrhein gibt es die Keramik nur in pergamon.

sp0156_20070913.JPGsp0158_20070913.JPGRichtet man den Blick in der Diele nach rechts, dann sieht man die Küche. Mit fast 20 qm bietet die großzügige Küche viel Platz für eine besondere Architektur. So wurde eine Inselesse mit fest montiertem Tisch und integrierter Induktionskochfläche eingebaut. Da wird Kochen zum Genuss!

sp0160_20070913.JPGDas ist der Blick von der Küche über die Diele in den Wohn-/ Essbereich. In der Diele gehts links zurück zur Haustür und rechts hoch zu den übrigen Räumen. Linksseitig erkennt man die Tür zum Hauswirtschafts- und Technikraum.

sp0164_20070913.JPGHier sieht man den Essbereich mit sechs Rattanstühlen an einem massiven Teakholz-Tisch. Im Hintergrund sorgt eine Palme das südländische Ambiente.

sp0162_20070913.JPGDas ist der Wohnbereich. Im Hintergrund schafft eine Palme Wohlbefinden beim Fernsehen. Der weiße Flokati passt sehr gut zum dunklen Boden aus Räuchereiche. Der offene Kamin kommt erst im Frühjar / Sommer 2008.

sp0169_20070913.JPGsp0170_20070913.JPGIm Obergeschoss befindet sich das Bad. Mediterrane Bodenfliesen sorgen zusammen mit den Teakholz-Möbeln für eine Wohlfühlatmosphäre. Die Viertelkreisdusche- und Eckwanne runden das Bild ab. Und das Beste: Ein Wäscheabwurfschacht befördert die Schmutzwäsche direkt in den Hauswirtschaftsraum neben die Waschmaschine :-)

sp0172_20070913.JPGsp0173_20070913.JPGNeben dem Bad und dem Schlafzimmer (wird nicht gezeigt) gibt es im Obergeschoss noch zwei weitere Zimmer. Ein Zimmer wurde wie ein Wohnzimmer ausgestattet und bietet Gästen einen Schlafplatz. Das andere Zimmer dient als Ankleidezimmer und bietet eine weitere Schlafstätte.

sp0171_20070913.JPGMit dem Blick vom Balkon über das mediterrane Pultdach mit Sonnenkollektor zur Warmwasseraufbereitung in den Garten endet nun dieser kleine Rundgang durch die Finca Niederrhein…

Die letzten 100 Meter…

Nach nur knapp drei Monaten Bauzeit ist nun die Zielgerade erreicht. Der Innenausbau soll nächste Woche abgeschlossen werden. Gleiches gilt für die Arbeiten an der Terrasse. Der Zwischenstand sieht sehr gut aus.

sp0094_20070829.jpgsp0095_20070829.jpgInzwischen wurden alle Bodenfliesen im Hauswirtschaftsraum, Gäste-WC und Bad verlegt. Die Wandfliesen im Bad und Gäste-WC sind ebenfalls schon angebracht. Im Obergeschoss sind alle Wände und Decken tapeziert und schon einmal gestrichen. Sie werden insgesamt zweimal gestrichen. Morgen sollen die ersten Sanitäranlagen montiert werden.

sp0092_20070829.jpgIch habe mich kurzfristig entschieden, dass die Wände im Wohn-/Essbereich verputzt und mediterran gestaltet werden sollen. Das ist komplizierter als erwartet, denn der Spachtelputz kann nicht so ohne weiteres auf die Wand aufgebracht werden. Eine vorherige Armierung ist notwendig. Andernfalls würden sich schnell Risse bilden. Morgen wird der Putz aufgetragen und danach folgt die Lasur.

sp0097_20070829.jpgDie Fa. Klingenberg hat sich heute kurzerhand entschlossen, Teile der bereits verlegten Polygonal-Terrassenplatten wieder zu entfernen und das Verlegemuster zu optimieren. Das nennt man wohl Perfektionismus - mein Respekt! Es sieht so aus, als will sich die Firma einen Ehrenplatz in meinen Empfehlungen sichern. Sehr erfreulich…

sp0102_20070829.jpg sp0100_20070829.jpg sp0101_20070829.jpg

La terazza de mediterranea

sp0078_20070827.jpgsp0080_20070827.jpgUm die mediterrane Linie der Finca Niederrhein zu unterstützen habe ich mich für eine Terrasse aus goldgelben Natursteinen entschieden. Auf dem linken Bild sieht man den “Scherbenhaufen” aus brasilianischen Quarzit-Polygonalplatten, die die Firma Klingenberg nun mit künstlerischem Geschick in eine geordnete Unordnung bringen muß. Um etwa 11 Uhr vormittags kam es dann zur “Grundstein-Legung” ;-)

sp0081_20070827.jpgHeute abend lagen dann auch schon rund sieben Quardratmeter Bruchplatten auf etwa acht Zentimeter Sand-/Trass-Zement-Mischung (5:1). Die Verfugung erfolgt erst ganz zum Schluss mit PCI Fugenmörtel. Randsteine, die gewöhnlich eine Pflasterung einfassen, werden nun doch nicht gesetzt; optisch sicher die beste Lösung….

sp0082_20070827.jpgInnen wurde ein weiterer Raum im Obergeschoss tapeziert. Im Gäste-WC wurden die Wandfliesen bereits angebracht und oben im Bad die Wände im Bereich der Nasszellen abgedichtet.

Spachtelarbeiten abgeschlossen

sp0065_spachteln.JPGFast eine Woche haben zwei Arbeiter vom Innenausbau für die Spachtelung der Wände benötigt. Nach dieser Erfahrung bin ich mehr als froh, mich gegen jedwege Eigenleistung ausgesprochen zu haben. Handwerker-Laien wie ich einer bin, würden wahrscheinlich doppelt oder dreimal so lange daran basteln.

sp0067_farbanstrichbad.JPGSeit heute ist das Bad oberhalb der späteren Fliesen bereits grundiert, farbig gestrichen, tapeziert und zweimal gestrichen.

Terrasse vorbereitet

sp0060_terrasse4.JPGsp0056_terrasse1.JPGLetzte Woche wurde der restliche Bauschutt und der Lehmboden entsorgt. Der Mutterboden wurde auf dem Grundstück verteilt und die Terasse für die Verlegung der Naturstein-Bruchplatten vorbereitet. Am Montag beginnen die Verlegearbeiten der Fa. Klingenberg aus Nettetal. Die Bruchstein-Terrasse wird viel teurer als erwartet. Und das trotz des guten Angebots für dieVerlegung.

BauStories.de wieder online

Ihr habt es sicher schon bemerkt: Vor ein paar Tagen ist es leider zu einem irreparablen Festplattendefekt gekommen in dessen Folge der BauStories.de-Server nicht mehr erreichbar war. Inzwischen habe ich den Hoster gewechselt und die Domain auf den neuen Anbieter übertragen. Der Umzug und die Rückspielung des Backups hat leider einige Zeit in Anspruch genommen. Und das alles in der Bau-Endphase :-(

Naja, nun ist der Server wieder erreichbar. Glücklicherweise hatte ich eine fast vollständige Sicherung, so dass alle Artikel und fast alle Fotos wieder online sind. Jetzt geht’s weiter mit den Bauherrengeschichten und -erfahrungen…

Baupause genutzt für Terrassenplanung

Das Aufheizprogramm der Fußbodenheizung läuft nach Plan. Bis zum 20. August steht der Bau nun still. Die Baupause soll jetzt für die Terrassenplanung genutzt werden.

polygonalbruchplatte.jpgsp0042_200708052.jpgHinter dem Haus soll eine knapp 45 qm große Terrasse gebaut werden. Nach wochenlanger und intensiver Suche nach adäquaten Terrassenplatten habe ich am Dienstag beim Praktiker Quarzit Polygonal-Bruchplatten “Rio Yellow” (Naturstein) bestellt. Sie unterstreichen die mediterrane Linie des Hauses. Die Lieferung der Platten erfolgte schon heute. Wie ich heute erfuhr sind die Kosten für die Verlegung leider unerwartet hoch, denn der Gartenbauer muss bei der Verlegung eine Menge puzzlen :-( Die Platten werden in einer Mischung aus Sand und Trass-Zement im Verhältnis 4:1 auf RCL verlegt. Damit sie nicht verfärben, ist eine spezielle transparente Beschichtung notwendig. Insgesamt ein teurer Spaß…

Am Samstag sollten eigentlich die Erdarbeiten starten. Leider kam es heute zu einem ganztägigen unwetterartigem Dauerregen, der das Grundstück unter Wasser gesetzt hat. Jetzt sieht alles danach aus, als müßten wir uns hinsichtlich der Terrassengestaltung leider um eine Woche vertagen.

Endlich: Das Gerüst ist abgebaut!

sp0020_20070802.jpgsp0016_20070802.jpgFrüher als erwartet wurde heute das Gerüst abgebaut. Endlich kann man das Gebäude mal wirklich erkennen. Natürlich fehlen noch die Holzklappläden. Sie werden den mediterranen Charakter des Hauses unterstreichen.

Die Fa. STREIF hat mir heute einen Brief geschrieben. Man bedankt sich für die konstruktiven Gespräche bezgl. der aufgetretenen Mängel. Jeder Mangel wurde erläutert und die durchgeführten Maßnahmen beschrieben. Man garantiert, dass alle Mängel behoben werden und nicht wieder auftreten können (Wassereintritt). Außerdem zeigt man sich kooperativ, was den fehlgeplanten Dachüberstand angeht. Ich muss sagen: Sehr kundenfreundlich!

Außenputz fertig; Klappläden gefunden; Lieferprobleme Eckwanne

sp0009_20070801.jpgsp0013.jpgHeute wurden die restlichen Arbeiten am Außenputz mängelfrei abgeschlossen. Das Haus wirkt jetzt noch besser. Das Gerüst wird vermutlich bis Ende der Woche abgebaut, endlich! Der Estrich ist auch inzwischen getrocknet. Auf dem Bild rechts sieht man den Blick vom Wohn-/ Essbereich durch die Diele in die große Küche.

thermax.jpgInzwischen habe ich einen ortsnahen Vertrieb für Klappläden gefunden, der mir ein Angebot für Holzläden aus Merantiholz, schwarzbraun lasiert, zugefaxt hat. Damit wird das Haus noch mehr wie eine spanische Finca wirken. Leider haben die Klappläden mindestens vier Wochen Lieferzeit, da sie individuell gefertigt werden :-( Das Anbringen der Klappläden auf Wärmedämmfassaden ist offensichtlich eine echte Herausforderung. Nach langem Suchen habe ich nun endlich eine Lösung gefunden und bei Hornbach bestellt: Thermax Spezialdübel von Fischer. Die Kosten sind entsprechend hoch: 56 Euro pro Packung (20 Stück).

eckwanne_serena.jpgEinen kleinen Wehrmutstropfen gab’s dann doch noch. So informierte die Bemusterungsfirma MoBau Wirtz (Subunternehmer von STREIF), dass die bestellte Eckwanne erst zur 39. KW lieferbar wäre. Zeitgleich wurden hochwertigere Alternativen zum gleichen Preis angeboten - gut gelöst!

Estrich und Außenputz

sp0010_20070731.jpgAm Montag wurde der Estrich eingebracht. Jetzt gilt es, den Bau zwei Tage lang nicht zu betreten. Am Freitag kommt der STREIF-Kundendienst, um die Fußbodenheizung mit Wasser zu füllen und das Aufheizprogramm der Heizungsanlage zu starten. Hoffentlich ist alles dicht!

sp0038_20070731.jpgsp0042_20070731.jpgNoch spannender war aber das Thema “Außenputz”. Über Nichts läßt sich bekanntlich besser diskutieren als über Farben bzw. Geschmack. Bis zuletzt habe ich mit der Putzfirma diskutiert, ob und wie weit eine Aufhellung des voreingefärbten Außenputzes möglich ist. Heute wurde er schließlich (ohne Farbkorrektur) aufgebracht. Die Putzer haben von rund 13:00 bis ca. 19:30 Uhr gut gearbeitet und sind fast fertig geworden. Morgen Vormittag folgt der Rest. Und, Gott sei Dank: Die Farbe passt richtig gut zum Haus! Ist natürlich Geschmacksache ;-)

Ereignisreicher Tag: Putz, Strom, Heizung, Mängel, Wasser…

sp0038_20070725.jpgHeute früh wurde der Außenputz geliefert. Die Putzer kommen morgen, um die Armierung aufzutragen, die dann erst zwei Tage trocknen muss. Die Armierung (Kunststoff-Gewebematten) soll die Rissbildung im Putz insbesondere bei Wärmedämmfassaden verhindern. Wenn das Wetter mitspielt, wird nächste Woche die Fassade verputzt. Neugierig wie ich bin, habe ich mal einen Eimer geöffnet. An die genaue Farbe des Außenputzes konnte ich mich nämlich nicht mehr erinnern. Das ist auch gar nicht so leicht, wenn man bedenkt, dass man bei der Bemusterung vor einem Schnipsel Farbe sitzt und eine Entscheidung treffen soll. Bin gespannt wie’s an der Wand wirkt…

Um 12:30 Uhr traf ich mich mit Herrn Lorenz (Bauleiter STREIF), um die bisher aufgetretenen (kleineren) Mängel zu besprechen. Ich hatte einen sehr guten Eindruck und STREIF zeigt sich bislang sehr kooperativ. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!

sp0034_20070725.jpgUm 14:00 Uhr trafen sich die Fa. SCHUMANN (Subunternehmer von STREIF für die Elektroarbeiten) und der örtliche Versorger (Stadtwerke Nettetal), um den Strom-Zählerkasten zu montieren und damit das Haus zu erschließen. Heute abend konnte ich dann schon die Rollläden elektrisch herunter lassen. Nach zweimal rauf und runter möchte ich diese Funktion nie wieder missen ;-)

sp0032_20070725.jpgsp0035_20070725.jpgDie Arbeiten an der Fußbodenheizung wurden heute schon fast abgeschlossen. Zunächst wurde eine Isolierung aufgebracht, danach folgte die Trittschalldämmung. Darauf wurden die Schläuche für die Fußbodenheizung verlegt und fixiert. Morgen sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Am Freitag kommt dann der Estrich.

Das Dach wurde inzwischen auch abgedichtet. Derzeit sieht alles danach aus, dass der Regen aufgrund der fehlenden Firstziegel des Pultdaches eindringen konnte. Offensichtlich ist der Regen unterhalb der Dachfolie an den Sparren entlang gelaufen und dann an der Mittelpfette ins Haus gelaufen. Die Folie wurde am Montag bereits korrigiert, um ein Eindringen des Wasser am First zu verhindern. Die Regengüsse der letzten Tage verursachten bislang keine neuen Wasserprobleme. Morgen werden die restlichen Ziegel geliefert und Montag nächster Woche eingedeckt.

Rohbau fertig und Wasser im Haus

Heute morgen habe ich die Haustechnik abgenommen. Die Funktion konnte nicht geprüft werden, da die Fa. SCHUMANN (Subunternehmer für STREIF) zuerst noch den Zählerkasten der Stadtwerke mit dem Zählerkasten im Haus verbinden muss. Außerdem kommt die Fussbodenheizung erst nächste Woche Mittwoch.

Heute Nachmittag gab es dann einen 30-minütigen heftigen Wolkenbruch. Vor etwa einer Stunde war ich dann am Rohbau und mußte mit Schrecken feststellen, dass an mehreren Stellen Wasser ins Haus gelaufen ist. Die Hauptursache war schnell gefunden und sollte kein größeres Problem darstellen: Der Schornstein ist im Dach derzeit nur provisorisch mit der Dachfolie verbunden und noch nicht korrekt verkleidet.

pfette_bad.jpgErschreckend finde ich aber vielmehr, dass genau an der Innenseite der Außenwand, dort wo die Mittelpfette das Dach stützt, offensichtlich Wasser eingetreten ist. Beim Aufbau des Hauses hat sich heraus gestellt, dass die Mittelpfette nicht korrekt in der Außenwand montiert werden konnte und gestützt werden mußte. Laut Herr Lorenz war dies kein Mangel. Offensichtlich handelt es sich aber doch um einen echten Mangel, andernfalls dürfte meines Erachtens dort kein Wasser eintreten.

pfette_kinderzimmer.jpgHier kann man die Mittelpfette sehen, die von unten über entsprechende Stützbalken höher gelegt werden mußte. Genau an dieser Stelle kann man jetzt den Wassereintritt feststellen.

Ich habe Herr Lorenz (STREIF-Bauleiter) soeben umgehend über den Wassereintritt informiert und alles bildlich dokumentiert. Wir haben für Montag einen Vorort-Termin vereinbart.

schornstein_wohnzimmer2.jpgsp0010_20070720.jpgHier sieht man den nicht unerheblichen, aber (noch) erklärbaren Wassereintritt im Wohnzimmer im Bereich des Schornsteins. Leider gibt es aber weitere (derzeit noch ungeklärte) Wassereintritte im Gäste-WC, Badezimmer (Abb. rechts) und Hauswirtschaftsraum.

Elektroarbeiten mängelfrei abgenommen

sp0031.jpgNach knapp drei Tagen habe ich gestern die Elektroarbeiten abgenommen. Am Montag wollen die Stadtwerke Nettetal kommen, um das Haus an die städtischen Strom-, Wasser- und die Telekomleitungen anzubinden. Dann kommt die Fa. SCHUMANN (Subunternehmer von STREIF), um die Verbindung zum hauseigenen Zählerkasten durchzuführen.

sp0030.jpgDer wohl beste Schalter im Haus ist der auf dem Bild mit einer blauen Schutzfolie. Hierüber lassen sich alle Rollläden im Haus zentral steuern und programmieren. Kein Kurbeln mehr!

Die Monteure der Fa. SCHUMANN mussten etwas über die Anzahl der Steckdosen schmunzeln. So viele Steckdosen wie allein im Wohn- / Essbereich haben manche Leute im ganzen Haus nicht, sagten sie.

sp0019.jpgBei der Bemusterung sind wir von vielen möglichen Positionierungen des Fernsehers ausgegangen. Deshalb wurden an drei Stellen im Wohn- / Essbereich diese Schalter- und Anschlusskombination verlegt: Boxeneingänge für das Dolby-Surround-System, 4 Steckdosen, zwei Netzwerksteckdosen und der Satelitten- und Radioausgang.

sp0033.jpgAuf diesem Bild sieht man linksseitig den Wassertank mit 500 Liter Fassungsvermögen und rechts die Wärmepumpe. Sie ist nicht viel größer als ein herkömmlicher Gefrierschrank. Der weiße Kasten ist die automatische Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Haustechnik ist fast fertig und wartet nächste Woche darauf, an den Hausstrom angeschlossen zu werden.